Abstimmungen vom 3. März 2024


JA zur 13. AHV-Rente

Mieten, Krankenkassenprämien und Preise für Lebensmittel steigen. Konkret frisst die Teuerung den Rentner:innen bis Ende 2024 eine ganze Monatsrente weg. Die 13. AHV-Rente kompensiert diesen Kaufkraft-Verlust.

Landauf, landab behaupten die Gegner der 13. AHV-Rente, dass die Falschen von der Initiative profitieren würden. Das Gegenteil ist der Fall: Die AHV funktioniert so, dass Menschen mit sehr hohen Einkommen mehr in die AHV einzahlen, als sie später zurückerhalten. Damit finanzieren sie die Renten all jener ohne Millionengehalt mit. Das gilt für eine grosse Mehrheit der Bevölkerung – nämlich 92 Prozent. Auch falls längerfristig für die Finanzierung der 13. AHV-Renten höhere Lohnbeiträge nötig sein sollten, werden die Reichen deutlich mehr beitragen, als sie zurückbekommen.

Das heisst: Wenn wir mit einer 13. AHV-Rente die immer höheren Mieten und Krankenkassenprämien kompensieren, stärken wir ein solidarisches System.

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NEIN zur Volksinitiative Für eine sichere und nachhaltige Altersvorsorge (Renteninitiative)

Die Jungfreisinnigen wollen mit ihrer sogenannten Renteninitiative das Rentenalter in einem ersten Schritt auf 66 Jahre erhöhen und es anschliessend an die durchschnittliche Lebenserwartung koppeln. Sie öffnen damit die Türen für Rentenalter 67+. Damit müssten Angestellte mit tiefen und mittleren Einkommen noch länger arbeiten, während sich Top-Verdienende weiterhin früher pensionieren lassen können.

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